Blog Zeige Beiträge von November, 2017

Eindrücke vom Trio-Konzert

Eine Sternstunde der Konzerte am Robert-Schuman-Gymnasium erlebte das Publikum beim letzten Konzert mit den drei ausgezeichneten Musikern, Florian Schröter, Klavier, Florian Simeth, Klarinette und der für den verunfallten Jan Trost eingesprungenen Bledar Zajmi, Cello. Das Trio begeisterte mit einem anspruchsvollen Programm und einer auf den Zuhörer überspringende Spielfreude. Gleich zu Beginn war das Gassenhauer-Trio op.11 von Ludwig van Beethoven zu hören. Gegen die kompositorische Gewohnheit der Komponisten, hatte er ein Thema des damals populären Wiener Opernkomponisten Joseph Weigl in mehren Variationen geschrieben. Hier zeigt sich Beethoven leicht, besser gesagt, volkstümlich. Die Variatioen sind eingängig und bleiben im Ohr des Hörers. Einfach richtige Gassenhauer. Florian Schröter, auf diesen Pianisten, ein ehemaliger Schüler des RSG, kann die Schulgemeinde mit Recht stolz sein. Er hat eine sehr souveräne Spielweise. Unaufgeregt fegt er über die Tasten und im Zusammenspiel mit Klarinette und Cello zeigt sich sein großes musikalisches Einfühlungs­vermögen. Nicht nur hören, sondern auch sehen musste man den Cellisten Bledar Zajmi, er spielt mit ganzem Herzen sein Instument. Beide sind ein unzertrennliches Team. Lebende Musik ist mit dem Cellisten, des Konzertmeistes des Orchester der Oper des Nationaltheaters Prag, keine Flosekel sondern eine erlebbare Tatsache. In den Fantasiestücken op.73 von Richard Schumann in der Fassung von Cello und Klavier, war es ein Genuss beiden Musiker zu zuhören und zu zusehen. Die bekannten Melodien aus der Oper Rigoletto von Luigi Bassi „Konzertfantsie für Klarinette und Klavier, war das virtuose Spiel Florian Simeth erneut zu erleben. Fast möchte man ihn als Paganini auf der Klarinette bezeichen. Er schafft es immer wieder das Klarinettenspiel neu zu erfinden. Simeth gibt wirklich alles und scheut sich nicht, auch körperlich an die Grenzen zu gehen und schweißnaß die Bühne zu verlassen. Sein Atemolumen ist erstaunlich. Und immer noch reicht es um die Schlusstöne sanft ausklingen zu lassen. Das Trio zeigte, wie harmaonisch Musiker miteinander umgehen und lassen es im Zusmmenspiel deutlich hören. Keiner muss sich über den anderen stellen, jeder ist ein Solist und doch ein Teamplayer. Das Konzert begeisterte das große Publikum und zum Ende wollte der Applaus nicht mehr enden. Noch einmal waren, als Zugabe aus dem Gassenhauer-Trio Variationen zu hören. Ein bemerkenswertes Konzert, dass jetzt schon auf die Konzerte im neuen Jahr neugierig macht.

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Vorhang auf – der Herbstball der Schumanisten 2017

Lange hatten sie geübt und sich akribisch vorbereitet und mit Lampenfieber den einen feierlichen Abend herbeigesehnt! Nun war er da, der Freitagabend des Tanzkursabschlussballs. Unter dem Motto „Hollywood“ hatten die Stars und Sternchen des RSG zu einer furiosen Tanznacht in die voll ausverkaufte Stadthalle Roding gebeten.  Freunde, Eltern und Lehrer waren diesem Ruf gerne gefolgt – optimale Voraussetzungen für ein gelungenes Fest!

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Robert-Schuman-Gymnasium bringt sich in Jakobustag 2018 ein

Vergangene Woche trafen sich im Waldschmidthaus Eschlkam Vertreter des Robert-Schuman-Gymnasium, um in die Planungen des Deutsch-Tschechischen Jakobustages im nächsten Jahr einsteigen zu können. In Zusammenarbeit der Gemeinden Eschlkam, Vseruby, Kdyne, Loucim, Klattau und der Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Cham möchte das Robert-Schuman-Gymnasium Cham den Jakobsweg im Rahmen der Deutsch-Tschechischen Jakobustage 2018 weit über die Grenzen der Region hinaustragen. Ideen dazu wurden von den Schülerinnen und Schülern aus der 11. Klasse (Q11) bereits ausgearbeitet. Das Projekt-Seminar ist ein wichtiger Bestandteil der Oberstufe. Als Termin wurde der 1. Juli 2018 als Beginn der „Bayerisch-Böhmischen Wochen“ festgelegt. Der „Deutsch-Tschechische Jakobustag“ würde dann von Eschlkam aus nach Vseruby verlaufen. In diesen grenzüberschreitenden Jakobustag bringt sich das Robert-Schuman-Gymnasium in Cham mit dem Projekt-Seminar „Caminando hacia Santiago de Compostela“ ein. Bevor die Schüler eine Abschlusswallfahrt nach Santiago de Compostela unternehmen, soll ein Bezug zum grenzüberschreitenden Jakobsweg hergestellt werden. Bürgermeister Sepp Kammermeier freute sich als früherer RSG-Gymnasiast, wo er 1974 sein Abitur gemacht hat, besonders über diese Zusammenarbeit. Kammermeier hieß die Gymnasiasten mit ihren Lehrern und Direktor Günter Habel im „Waldschmidthaus“ willkommen. Josef Altman freute sich, dass das Gymnasium auf den Zug aufgesprungen sei, auch er war bereits in Santiago de Compostela, denn der Jabobsweg sei ein besonderer Weg. Es wird für die Gymnasiasten wie Lehrer ein schönes Erlebnis werden, der Jakobsweg wird sie nicht mehr loslassen, sagte er. Dieses Projekt, das von den Schülern des RSG Cham ausgearbeitet wird, sei eine weitere großartige Aufwertung des grenzüberschreitenden Jakobsweges, freute sich Touristiker Josef Altmann. StRin Rita Mayer, Leitfach Spanisch, stellte das Projektthema vor. Denn: Pilgern ist inzwischen mehr als nur eine religiöse Aktivität. „Gerade viele junge Menschen haben das Wandern auf den Pilgerwegen als spirituelle, beinahe esoterische Reise ins Ich lieben gelernt. Viele junge Menschen haben sich selbst durch eine Auszeit vom Alltag besser kennengelernt und dadurch Antworten auf wichtige Fragen gefunden, die sich ihnen stellen“, sagte sie.

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RSG-Französischschüler „Niemals zufrieden“?

„Jamais contente“ (auf Deutsch: „Niemals zufrieden“) ist der Titel eines französischen Kinofilms, der auf der Jugendbuchtrilogie „Le Journal d’Aurore“ basiert und den die Französischschüler der 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe, zusammen mit ihren Lehrkräften Karolin Heil und Regina Rückerl am Donnerstagnachmittag, den 26.10.2017, im Rahmen des 18. französischen Filmfestivals „Cinéfête“ im Kino in Schwandorf, das dieses Jahr erstmals dieses kulturelle Ereignis anbietet, ansahen.

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