„Ein Kind ist kein Gefäß, dass gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.“ (Francois Rabelais)  Um die Schülerinnen und Schüler in diesem Sinne für das Thema Technik zu begeistern, wurde auch heuer wieder am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham ein „Schüler entdecken Technik“-Kurs realisiert.  Dabei handelt es sich um ein vom Deggendorfer Verein Technik für Kinder (TfK) neu zusammengestelltes Fortgeschrittenen-Programm, an dem 11 Schülerinnen und  Schüler aus den Jahrgangsstufen 6 bis 8 teilnahmen. Diese hatten bereits zuvor in einem Basiskurs die Grundlagen des Lötens erworben.

Das RSG als MINT-freundliche Schule legt mit dem Kurs den Grundstein für eine mögliche berufliche Zukunft im technischen Bereich. Die jungen Ingenieure erhalten beim Umgang mit Lötkolben und elektronischen Bauelementen vielfältige Einblicke in die spannende Welt der Elektronik und können so ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet umfassend erweitern. Nur wer seine Talente früh erkennt, kann darauf aufbauen und seine berufliche Perspektive entwickeln. Dementsprechend freuen sich Schulleiter Günter Habel und die betreuende Lehrkraft Corinna Maierhofer besonders darüber, dass das Projekt auch in diesem Schuljahr mit großem Interesse angenommen wurde.

Die 11 Kursteilnehmer konstruierten und löteten sechs Wochen lang einmal wöchentlich nachmittags 90 Minuten an technischen Geräten wie einer Alarmanlage, einem Klatschschalter oder einem Voice-Changer.

Im Vordergrund stand dabei das Selbermachen. Unterstützung erhielten die Nachwuchstechniker dabei von drei Azubis der Firma Ensinger, die ihnen ohne Lerndruck tatkräftig zur Seite standen.

Die Nachwuchsfachkräfte aus dem Unternehmen konnten so einmal die umgekehrte Situation erleben und ihr Wissen weitergeben. Sie begleiteten die kleinen Forscher durch die verschiedenen Projektphasen und ermöglichten ihnen damit Einblicke in die technische Arbeitswelt.

Die Mini-Ingenieure waren mit Feuereifer bei der Sache und zeigten sich durchwegs begeistert vom interessanten und spannenden Kursprogramm. Am Ende des Projekts durften sie ihre Apparaturen nicht nur behalten, sondern auch mit Stolz ihre Urkunde entgegennehmen.