Wir schreiben das Jahr 1884 – es ist DER große Abend für Henry Bold. Er will einem erlauchten Kreis seine neue Erfindung präsentieren: die Zeitmaschine. Doch der Wissenschaftler wird bitter enttäuscht: Weder seine Kritiker, noch seine Freunde glauben an die Funktionstüchtigkeit der spektakulären Konstruktion. Wut und Enttäuschung treiben Bold noch am selben Abend zu einem gewagten Schritt. Er setzt die Zeitmaschine trotz fehlender Berechnungen und unkalkulierbarer Risiken erstmals in Gang. Mit einem blinden Passagier an Bord bereist er zunächst die Vergangenheit, später die Zukunft. So landet er in der Steinzeit, erlebt die Ermordung des Diktators C. I. Caesar mit und trifft J. W. v. Goethe ganz privat. Er gerät in eine Schlägerei mit Jugendlichen im 21. Jahrhundert und bestaunt die Entwicklung des Menschen im Jahre 802 086. Dabei muss er schließlich erkennen: Man kann die Menschheit nicht ändern – nur sich selbst.