W-Seminare informierten sich im Nationalpark-Zentrum

Insgesamt 25 RSG-Schüler der W-Seminare „Umwelt- und Artenschutz“ besichtigten kürzlich das Nationalpark-Zentrum in Grafenau. Beim Rundgang über das Gelände erfuhren die Gäste viel Wissenswertes über die Flora und Fauna, zur Historie der Region oder zur Nationalpark-Philosophie „Natur Natur sein lassen“. Daher ist im größten geschlossenen Waldgebiet Mitteleuropas die Natur noch ursprünglich und sich selbst überlassen. Nirgendwo sonst in Europa kann sich eine so große Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einem wilden Wald entwickeln. Als Ziele des Naturschutzes sind in der Nationalparkverordnung mehrere Bereiche verankert. So gehören neben dem Arten- und Biotopschutz auch Renaturierungen oder Monitoringprojekte zum Aufgabenfeld. Alle Maßnahmen werden dabei stets wissenschaftlich begleitet. Im Tierfreigelände konnen die Besucher zudem Wildtiere wie Luchs, Wiesent und Wolf in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. (Gregor Raab)