Das Robert-Schuman-Gymnasium in Cham ist zu Recht stolz auf das P-Seminar „Römerfest“. Denn die zwölf hochengagierten Schülerinnen und Schüler haben zusammen mit ihrem Kursleiter Wolfram Steininger nicht nur im September 2018 der Stadt Cham ein sehr gelungenes zweitägiges Fest im römischen Gewand und mit dem Trojanischen Pferd in der Wasserwirtschaft eine weitere kleine Sehenswürdigkeit geschenkt, sondern auch den Zusammenhalt der Schulfamilie am RSG demonstriert. Das große Spektakel war natürlich nur durch die Vielzahl an helfenden Händen von Schülern und Lehrern zu verwirklichen. Gerade aber darin liegt der Wert eines P-Seminars, dass die Schüler in Zusammenarbeit mit externen Partnern Handlungsgeschick und Kreativität beweisen und so andere (nicht-schulische) Seiten an sich kennenlernen können.

Da dies durch das P-Seminar Latein besonders gut umgesetzt wurde, wurden die Schumanisten mit einem Preis geehrt: Franz Xaver Huber, der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien der Oberpfalz, stattete mit seinem Team und Frau Johanna Schneider, der Referentin des Geschäftsführers der Bezirksgruppe Oberpfalz der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, dem RSG einen Besuch ab und zeichnete das erfolgreiche Seminar der Schumanisten als eines von drei Siegern in der Oberpfalz mit dem P-Seminar-Preis aus. Dieser vom Staatsministerium und der Wirtschaft dotierte Preis soll der Bedeutung der Berufsorientierung im Rahmen der gymnasialen Bildung Rechnung tragen und diese fördern, um auf diese Weise den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich über das rein fachgebundene Wissen hinaus auszutesten und durch die gewonnenen Erfahrungen bei der Berufswahl unterstützt zu werden.

In feierlichem Rahmen und mit musikalischer Untermalung durch die Schul-Bigband überreichte Herr Huber in Gegenwart des stellvertretenden Landrats Franz Reichold, der Bürgermeisterin Karin Bucher und des Schulleiters Günter Habel dem engagierten Seminar feierlich die Siegerurkunde. Zu dem feierlichen Akt waren auch viele der externen Partner, die das Projekt finanziell und ideell gefördert hatten, sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler gekommen und freuten sich über die verdiente Ehre für eine sehr gelungene Projektarbeit.