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Auf antiken Spuren in München

26. März 2026

Kurz vor den Osterferien machte sich eine Gruppe von RSG-Schülern des humanistischen Zweiges auf den Weg nach München.

Statt griechischem Frühlingswetter erwartete diese in München ein verspäteter Wintertag. Denn schon auf dem Weg zum Königsplatz wehte ein eisiger Wind, der die Jugendlichen der Griechisch-Klassen 9, 10, 11 und 12 veranlasste, gar nicht erst über den Königsplatz zu schlendern, sondern sich gleich ins Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke zu begeben.

Dort führten die Schülerinnen der 11. Klasse durch die Highlights der Abguss-Sammlung und stellten ihren Mitschülern berühmte Werke aus der Zeit der Klassik und des Hellenismus vor, deren Originale z. B. in Museen in Paris, Rom oder Athen zu finden sind. Neben dem Wagenlenker von Delphi, dem Diskobol des Myron, der Laokoon-Gruppe oder der Nike von Samothrake bestaunten die Schumanisten auch ein Modell des Parthenon, das schon 1889 auf der Pariser Weltausstellung zu sehen war.

Als zweite Station steuerten die RSG-Griechen die Münchner Residenz an. Dort interessierten sie sich vor allem für das Antiquarium, das Herzog Albrecht V. im 16. Jahrhundert für seine Sammlung antiker Skulpturen erbauen ließ.

Am späten Nachmittag unternahmen die Jugendlichen trotz des Schneegestöbers in München noch einen ausgiebigen Bummel durch die Einkaufsstraßen zwischen Stachus und Marienplatz, bevor es mit dem Bus zurück nach Cham ging.

Text: Diana Lohmer-Lößl

Fotos: Wolfram Steininger und Diana Lohmer-Lößl

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