Besuch der Schüler aus Žďár nad Sázavou erneut ein voller Erfolg
Besuch der Schüler aus Žďár nad Sázavou erneut ein voller Erfolg
Bereits zum dritten Mal findet der Schüleraustausch mit dem Bischöflichen Gymnasium in Žďár nad Sázavou statt. Das Projekt, an dem insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, wurde erneut durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert und leistet einen wichtigen Beitrag zur europäischen Verständigung.
Die tschechischen Gäste reisten mit dem Zug über Prag an und wurden am Chamer Bahnhof herzlich empfangen. Nach einem ersten Kennenlernen an der Schule bot sich schnell die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Ein abwechslungsreiches Programm sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam. Gleich zu Beginn stand eine Wanderung in „Bayrisch Kanada“ auf dem Plan, gefolgt von einer Gondelfahrt auf den „König des Bayerwaldes“. Bei herrlichem Sonnenschein erklommen die Schüler den restlichen Weg zum Arbergipfel und genossen oben angekommen die Aussicht.
Auch gemeinsame Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz. Beim Kegeln herrschte ausgelassene Stimmung, und die Schülerinnen und Schüler nutzten die Zeit, um sich besser kennenzulernen. Ein weiteres Highlight war der Tagesausflug nach München. Dort erhielten die Teilnehmenden bei einer Führung durch die Residenz spannende Einblicke in die Geschichte Bayerns. Der anschließende Aufstieg auf den „Alten Peter“ wurde trotz eines plötzlich einsetzenden Schneesturms mit einem beeindruckenden Ausblick über die Stadt belohnt. Darüber hinaus blieb genügend Zeit, München auf eigene Faust zu erkunden.
Nach den Ferien steht bereits der Gegenbesuch an: Die deutschen Schülerinnen und Schüler werden der Einladung ihrer Partnerschule in Žďár nad Sázavou folgen. Dort verbringen sie eine Woche in Gastfamilien und erhalten die Gelegenheit, den tschechischen Schulalltag aus nächster Nähe kennenzulernen. Neben dem gemeinsamen Unterricht sind auch verschiedene Ausflüge und Aktivitäten geplant, die Einblicke in Kultur, Geschichte und Lebensweise des Nachbarlandes ermöglichen. So wird der Austausch in die nächste Runde gehen und die gewonnenen Kontakte weiter vertiefen.
Autor: Stefanie Karkuth
Foto: Stefanie Karkuth (Teilnehmer am Austausch mit Frau Karkuth, Frau Wagner und Frau Wamser)