Unternehmerisches Denken und Handeln am Robert-Schuman-Gymnasium

05. August 2017

Betrachtet man die Zahl der Existenzgründungen liegt Deutschland europaweit auf den hinteren Plätzen. Dabei sind es oft die Selbstständigen, die sowohl Motor für Innovation und Fortschritt in der Wirtschaft sind als auch Arbeitsplätze sichern und schaffen. Um einen Beitrag zu einer starken Gründerkultur zu leisten, entwickelten Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham während der letzten Wochen im Rahmen des Wirtschafts- und Rechts-Unterrichts anhand praxisnaher Fallbeispiele ein Bewusstsein für Gestaltungsmöglichkeiten und Chancen, aber auch Risiken und Grenzen des unternehmerischen Handelns.

Zum Abschluss dieser Unterrichtssequenz war StR Markus Reiter vom Unternehmergymnasium Pfarrkirchen am RSG zu Gast, um bei einem UDH-Workshop (Unternehmerisches Denken und Handeln) mit den Schülerinnen und Schülern fiktive Geschäftsmodelle zu erarbeiten. War erst einmal eine Marktlücke entdeckt, durften die „Unternehmensgründer“ an verschiedenen Stationen Rat einholen. Dort versetzten sich andere Schüler z.B. in die Rolle eines Bankberaters, der über Kredite verhandelt, oder eines Anwalts, der über die verschiedenen Rechtsformen informiert.

Durch die realitätsnahe Gestaltung des Workshops konnten sich die Schülerinnen und Schüler sehr gut in die vielen Herausforderungen zu Beginn einer Unternehmensgründung hineinversetzen. So wurde z.B. hart über die Bedingungen eines Kredites verhandelt. Am Ende präsentierten die Schumanisten ihre Gründungskonzepte und stellten sich der Kritik der Mitschüler, wobei nochmal klar wurde, wie viele Hürden ein Unternehmensgründer überwinden muss.

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