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Klavierkonzert am Sonntag, den 5. Februar

Seit Herbst vergangenen Jahres besitzt das RSG einen neuen erstklassigen Konzertflügel, mit dem bereits mehrere Veranstaltungen stattgefunden haben. Umso mehr freut sich die gesamte Schulfamilie und besonders Musikpädagoge Florian Simeth, dass mit Wolfgang Brunner ein ehemaliger Schumanist in seine Heimatstadt zurückkehrt und darauf ein Konzert der Extraklasse spielen wird. Nach seinem Abitur am RSG und diversen Musikstudien ist Brunner mittlerweile schon viele Jahre am weltberühmten Salzburger Mozarteum als Professor für historische Tasteninstrumente tätig.  

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Gemeinsame Übertrittsveranstaltung der Gymnasien

Am Ende der Grundschulzeit steht für die Eltern die Entscheidung an, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll. Diese Entscheidung will wohl überlegt sein. Daher laden auch heuer wieder die Schulleiter der beiden Chamer Gymnasien alle interessierten Eltern zur Übertrittsveranstaltung ein.

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Bäume gegen den Klimawandel

Aufforstungen sind das beste Mittel gegen den Klimawandel. Diese Erkenntnis stand im Zentrum das P-Seminar „Pflanzen pflanzen“ des Robert-Schuman-Gymnasiums. Die Teilnehmer setzten kürzlich in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten rund 400 Bäume in die Erde ein. Vorab hatten sich die Seminaristen unter der Leitung von Biologielehrer Robert Stögbauer über die Standortvoraussetzungen, Pflanzfehler und rechtlichen Rahmenbedingungen informiert. Die jungen Buchen pflanzten sie dann mit Unterstützung von Betriebsleiter Rudolf Zwicknagl, Servicestellenleiter Michael Simmeth und Forstwirtschaftsmeister Florian Bösl im Staatsforst nahe Neubäu. Im Zuge der Aktion bekamen die Schumanisten zudem interessante Einblicke in das Berufsbild des Försters.

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Geldpolitik in bewegten Zeiten: Wie geht es mit der hohen Inflationsrate weiter?

Unter diesem Motto stand eine Doppelstunde Wirtschaft und Recht, die Schülerinnen und Schüler der zwei Q12-Oberstufenkurse am Robert-Schuman-Gymnasium vor kurzem erleben durften. Herr Maximilian Golbs von der Bundesbankhauptverwaltung in München legte den Schülern die Grundzüge der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dar. In seinem sehr kurzweiligen und mit zahlreichen aktuellen Beispielen angereicherten Vortrag stellte er zunächst die Zielvorstellung der Geldpolitik im Euroraum heraus. Vorrangiges Ziel der EZB ist die Preisniveaustabilität oder im geldpolitischen Jargon ausgedrückt eine Inflationsrate bzw. ein harmonisierter Verbraucherpreisindex bei 2 %. Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert für alle 20 Euro-Länder. Herr Golbs betonte dabei die Bedeutung einer stabilen Währung und belegte dies auch anhand von historischen Ereignissen, wie der Hyperinflation 1923 oder der Erfahrungen mit Deflation im Deutschland der 1930er Jahre. Nach einer ausführlichen Erläuterung von Ziel und Funktionsweise der Geldpolitik, kam Herr Golbs auf die aktuell sehr hohe Inflationsrate zu sprechen und wie die EZB darauf reagiert hat. Die Gründe dafür liegen sowohl auf der Nachfrage- wie auch auf der Angebotsseite. Zu einer starken Konsumbereitschaft der Verbraucher kamen hier bereits 2021 Materialengpässe mit gestörten Lieferketten und steigende Energiepreise hinzu. Die Annahme der EZB, dass sich dies im Laufe von 2022 wieder normalisieren und damit ein Eingreifen in Form von Zinserhöhungen unnötig machen würde, erwies sich als Fehleinschätzung, die durch Corona und Ukrainekrieg verursacht wurde. Entgegen den Annahmen der EZB stiegen Energie- und Rohstoffpreise weiter, was ein entschiedenes aber doch verspätetes Handeln der EZB im zweiten Halbjahr 2022 nach sich zog. In nur vier Schritten wurde der Hauptrefinanzierungssatz um 2,5 % angehoben. Die gewünschten Folgen sind jedoch noch nicht zu sehen, da sich am Immobilienmarkt zwar die Kredizinsen von 1 auf 4 % erhöht haben, die Preise aber noch nicht gefallen sind. Die EZB rechnet auch für 2023 mit einer hohen Inflationsrate von 6 bis 7 % und erst für 2025 wieder mit einer Annäherung an den Zielwert von 2 %.   Herr Golbs verstand es dabei hervorragend, immer wieder auf andere Politikfelder einzugehen, die Schüler mit einzubinden und die nicht immer einfachen Zusammenhänge anschaulich zu verdeutlichen. Am Ende richtete er den eindringlichen Appell an die Schülerinnen und Schüler, sich noch mehr für ökonomische Zusammenhänge zu interessieren, da viele Entscheidungen aus dem Bereich der Geld- und Wirtschaftspolitik uns auf den ersten Blick nicht betreffen, jedoch mittelbar sehr starke Auswirkungen in unserem ganz persönliche Umfeld haben. Sämtliche Kursteilnehmer gingen jedenfalls mit dem Gefühl aus der Aula, bei diesem Vortrag nicht nur etwas für Unterricht und Abitur sondern vor allem für das Leben gelernt zu haben.

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